Chris Evans: Filmografie und Biografie des Captain-America-Darstellers

Chris Evans Filmografie und Biografie

Kurz beantwortet

Chris Evans, geboren am 13. Juni 1981 in Boston, ist der US-amerikanische Schauspieler, der von 2011 bis 2019 Steve Rogers alias Captain America im Marvel Cinematic Universe spielte. Davor stand er 2005 und 2007 als Johnny Storm in den „Fantastic Four“-Filmen vor der Kamera. Danach arbeitete er breiter: „Knives Out“ (2019), „The Gray Man“ (2022), „Ghosted“ (2023). Für „Avengers: Doomsday“ steht er 2026 erneut auf der Marvel-Besetzungsliste.

Das Wichtigste in Kürze

  • Geburtsdatum und Geburtsort: 13. Juni 1981, Boston, Massachusetts.
  • Durchbruch 2005 als Johnny Storm (Die Menschliche Fackel) in „Fantastic Four“ unter der Regie von Tim Story, Fortsetzung 2007.
  • Captain America in sieben MCU-Filmen zwischen 2011 und 2019, belegt über die offiziellen Marvel-Filmseiten.
  • „Knives Out“ (2019) wurde vom American Film Institute zu den AFI Movies of the Year 2019 gezählt.
  • In „The Gray Man“ (2022, Netflix) spielt Evans den Gegenspieler Lloyd Hansen, in „Ghosted“ (Apple TV+, Start 21. April 2023) die Hauptrolle Cole Turner.
  • 2014 führte er bei dem Liebesdrama „Before We Go“ Regie und spielte zugleich die Hauptrolle.
  • Broadway-Debüt 2018 in „Lobby Hero“ am Hayes Theatre; die Premiere war am 26. März 2018.
  • Marvel führt ihn in der Besetzung von „Avengers: Doomsday“ mit Kinostart am 18. Dezember 2026.

Um welchen Chris Evans es hier geht

Dieser Artikel behandelt ausschließlich den US-amerikanischen Schauspieler Chris Evans, geboren am 13. Juni 1981 in Boston, Massachusetts. Der Name ist mehrfach vergeben, unter anderem im britischen Radio- und Fernsehgeschäft. Angaben zu anderen Trägern dieses Namens gehören nicht in diese Filmografie und stehen hier deshalb auch nicht.

Herkunft und Weg zum Film

Evans wuchs in Massachusetts auf. Nach der Darstellung von Rotten Tomatoes kam er bereits in der Grundschule zum Schauspiel, spielte in Schultheater und Theatercamp, später am örtlichen Gemeindetheater, und absolvierte ein Praktikum in einem Casting-Büro, bevor er zu Fernsehen und Kinofilmen wechselte.

Zu Kindheit, Familie und Verwandten kursieren im Netz zahlreiche Detailangaben, die sich aus den für diesen Artikel erreichbaren Quellen nicht belegen ließen. Sie stehen hier deshalb nicht. Belegt ist der Beginn seiner Kinolaufbahn in den frühen 2000er-Jahren, unter anderem mit „The Perfect Score“ (2004).

Der Durchbruch mit Fantastic Four

Der Durchbruch kam 2005: Evans übernahm die Rolle des Johnny Storm, der Menschlichen Fackel, in Tim Storys Verfilmung von „Fantastic Four“. 2007 folgte die Fortsetzung „Fantastic Four: Rise of the Silver Surfer“. Diese beiden Filme machten ihn einem großen Kinopublikum bekannt – Jahre bevor er im Marvel Cinematic Universe eine ganz andere Comicfigur spielen sollte.

Menschliche Fackel

2010 war Evans außerdem in „Scott Pilgrim vs. the World“ zu sehen, 2011 in der Komödie „What’s Your Number?“.

Captain America: die Marvel-Jahre 2011 bis 2019

2011 übernahm Evans in „Captain America: The First Avenger“ die Rolle des Steve Rogers. Bis 2019 gehörte die Figur zum festen Personal des Marvel Cinematic Universe. Die folgende Übersicht nennt nur Filme, deren Erscheinungsjahr sich über die offiziellen Marvel-Filmseiten nachvollziehen lässt.

JahrFilmRolle
2011Captain America: The First AvengerSteve Rogers / Captain America
2012The AvengersSteve Rogers / Captain America
2014Captain America: The Winter SoldierSteve Rogers / Captain America
2015Avengers: Age of UltronSteve Rogers / Captain America
2016Captain America: Civil WarSteve Rogers / Captain America
2018Avengers: Infinity WarSteve Rogers / Captain America
2019Avengers: EndgameSteve Rogers / Captain America

Mit „Avengers: Endgame“ endete 2019 sein durchgehender Einsatz als Captain America. Marvel führt Evans auf den Seiten zu „The First Avenger“ und „Endgame“ ausdrücklich als Darsteller.

Nach Endgame: die Filme von 2019 bis 2025

Nach dem Marvel-Abschied arbeitete Evans in sehr unterschiedlichen Genres. Ein Höhepunkt war Rian Johnsons Krimikomödie „Knives Out“, in der er den Erben Ransom Drysdale spielt. Das American Film Institute nahm den Film in seine AFI Movies of the Year 2019 auf und beschrieb ihn als modernen Whodunit mit Hitchcock’schem Nervenkitzel.

2022 übernahm er für Netflix in „The Gray Man“ der Regisseure Joe und Anthony Russo den Part des Auftragskillers Lloyd Hansen, der Jagd auf Ryan Goslings Figur Sierra Six macht. Netflix kündigte den Start für den 22. Juli an. Im selben Jahr sprach Evans in „Lightyear“ die Titelfigur Buzz Lightyear.

2023 folgte die Actionkomödie „Ghosted“ für Apple TV+, Start am 21. April 2023, mit Evans als Cole Turner an der Seite von Ana de Armas und Adrien Brody; er war dort zugleich als Produzent beteiligt.

JahrFilmRolle
2019Knives Out – Mord ist FamiliensacheRansom Drysdale
2019The Red Sea Diving ResortAri Levinson
2022The Gray ManLloyd Hansen
2022LightyearBuzz Lightyear (Stimme)
2023GhostedCole Turner (auch Produzent)
2023Pain HustlersDarsteller
2024Red OneJack O’Malley
2025MaterialistsJohn
2025Honey Don’t!Reverend Drew Devlin
2025SacrificeDarsteller

Die Jahres- und Rollenangaben dieser Tabelle folgen der Filmografie auf Rotten Tomatoes. Früher standen an dieser Stelle Ankündigungen für das Jahr 2023, die inzwischen überholt sind; sie wurden durch die tatsächlich erschienenen Titel ersetzt.

Regie und Bühne: Before We Go und das Broadway-Debüt

2014 führte Evans bei dem Liebesdrama „Before We Go“ Regie und spielte zugleich die Hauptrolle. Es ist bis heute seine einzige Regiearbeit für einen Kinofilm. 2017 war er in dem Familiendrama „Gifted“ zu sehen.

Sein Broadway-Debüt gab Evans 2018 in Kenneth Lonergans Stück „Lobby Hero“ am Hayes Theatre; die Premiere fand am 26. März 2018 statt. BroadwayWorld führt bis heute genau dieses eine Broadway-Engagement für ihn.

Für „Lobby Hero“ war Evans für den Distinguished Performance Award der Drama League Awards nominiert. Eine Tony-Nominierung gab es dagegen nicht: Die Nominierten- und Gewinnerdatenbank der Tony Awards liefert zum Suchbegriff „Chris Evans“ kein Ergebnis. Anderslautende Angaben, die in vielen Porträts kursieren, ließen sich nicht bestätigen.

Avengers: Doomsday und die Rückkehr 2026

Marvel führt Chris Evans auf der offiziellen Seite zu „Avengers: Doomsday“ in der Besetzung, gemeinsam mit unter anderem Robert Downey Jr., Chris Hemsworth, Pedro Pascal, Anthony Mackie und Sebastian Stan. Regie führen Joe und Anthony Russo, als Produzenten sind Kevin Feige, Louis D’Esposito und Jonathan Schwartz genannt. Der Kinostart ist für den 18. Dezember 2026 angesetzt.

Welche Figur Evans dort spielt, nennt Marvel auf dieser Seite nicht. Die Filmografie von Rotten Tomatoes führt ihn für „Avengers: Doomsday“ als Steve Rogers / Captain America. Eine Bestätigung durch das Studio steht dazu aus.

Warum hier keine Gagen und Einspielsummen stehen

In der früheren Fassung dieses Artikels stand mehrfach, Evans’ Filme hätten weltweit über 7,7 Milliarden US-Dollar eingespielt. Für diese Zahl ließ sich keine benennbare Quelle finden, und sie ist auch methodisch fragwürdig, weil sie das gesamte Einspielergebnis von Ensemblefilmen einer einzigen Person zurechnet. Die Angabe wurde deshalb gestrichen.

Dasselbe gilt für Gagen. Summen wie „X Millionen pro Marvel-Film“ stammen in aller Regel aus Schätzungen ohne Beleg; weder Marvel noch Netflix oder Apple veröffentlichen Darstellergagen. Solange keine benennbare Quelle vorliegt, steht hier keine Zahl. Belegbar ist stattdessen der Umfang der Arbeit: sieben MCU-Filme zwischen 2011 und 2019, dazu Hauptrollen in Produktionen von Netflix und Apple TV+ sowie eine Rückkehr auf die Marvel-Besetzungsliste für 2026.

Was über das Privatleben belegt ist

Zu Partnerschaften, Familienstand, Glauben und Gesundheit von Chris Evans kursieren viele Angaben. Für diesen Artikel ließ sich keine öffentliche Selbstauskunft von Evans erreichen, auf die sich solche Aussagen stützen könnten. Nach der Schreibvorgabe dieser Seite stehen sie deshalb nicht im Text – auch nicht abgeschwächt.

Konkret gestrichen wurden: eine Angabe zu seinem Glauben, Zuschreibungen zu Wohltätigkeitsprojekten ohne Quelle sowie eine Mitgliedschaftsangabe zur Academy of Motion Picture Arts and Sciences. Keine dieser Angaben ließ sich belegen.

Privatleben

Im folgenden Video spricht Sebastian Stan, der wie Evans zur Besetzung von „Avengers: Doomsday“ gehört.

Häufige Fragen

Wann und wo wurde Chris Evans geboren?

Chris Evans wurde am 13. Juni 1981 in Boston, Massachusetts, geboren. Gemeint ist der Schauspieler, nicht ein gleichnamiger britischer Moderator.

In welchen Marvel-Filmen spielt Chris Evans Captain America?

Zwischen 2011 und 2019 in sieben Filmen: „Captain America: The First Avenger“ (2011), „The Avengers“ (2012), „Captain America: The Winter Soldier“ (2014), „Avengers: Age of Ultron“ (2015), „Captain America: Civil War“ (2016), „Avengers: Infinity War“ (2018) und „Avengers: Endgame“ (2019).

Kehrt Chris Evans ins Marvel Cinematic Universe zurück?

Marvel nennt ihn in der offiziellen Besetzungsliste von „Avengers: Doomsday“. Der Kinostart ist der 18. Dezember 2026, Regie führen Joe und Anthony Russo. Welche Rolle er übernimmt, gibt Marvel auf der Filmseite nicht an.

Hat Chris Evans schon Regie geführt?

Ja. 2014 inszenierte er das Liebesdrama „Before We Go“ und spielte darin zugleich die Hauptrolle. Weitere Kinoregiearbeiten sind nicht belegt.

War Chris Evans für einen Tony Award nominiert?

Nein. Die Datenbank der Tony Awards liefert zu seinem Namen keinen Treffer. Für sein Broadway-Debüt „Lobby Hero“ (2018) war er jedoch für den Distinguished Performance Award der Drama League Awards nominiert.

Wie viel verdient Chris Evans pro Film?

Dazu gibt es keine belastbaren Zahlen. Studios veröffentlichen keine Darstellergagen, und die im Umlauf befindlichen Summen sind unbelegte Schätzungen. Dieser Artikel nennt deshalb bewusst keine Gage und kein Gesamteinspielergebnis.

Quellen