Kurz beantwortet
Zu Alexander Fehlings Vermögen gibt es keine belegte Zahl. Er hat sich zu seinen Einkünften nie geäußert, und keine seriöse Quelle hat je eine Summe ermittelt. Belegt ist dagegen seine Laufbahn: Fehling gewann 2019 den Deutschen Filmpreis als Beste männliche Nebenrolle und 2014 den Bayerischen Filmpreis als Bester Hauptdarsteller.
Das Wichtigste in Kürze
- Alexander Fehling wurde am 29. März 1981 in Berlin geboren.
- Von 2003 bis 2007 studierte er an der Hochschule für Schauspielkunst „Ernst Busch“ in Berlin.
- 2007 gab er sein Kinodebüt in Robert Thalheims „Am Ende kommen Touristen“ und erhielt dafür den Förderpreis Deutscher Film als bester Schauspieler.
- 2010 spielte er die Titelrolle in Philipp Stölzls „Goethe!“.
- 2011 nahm European Film Promotion ihn als European Shooting Star ins Programm auf.
- Für „Im Labyrinth des Schweigens“ erhielt er den Bayerischen Filmpreis 2014 als Bester Hauptdarsteller.
- 2019 gewann er den Deutschen Filmpreis für die Beste männliche Nebenrolle in „Das Ende der Wahrheit“.
- 2015 war er in der fünften Staffel der US-Serie „Homeland“ zu sehen.
- Für Herbst und Winter 2026 sind zwei Kinofilme mit ihm angekündigt: „Corpus Delicti“ und „Eurotrash“.
Warum hier keine Vermögenssumme steht
Dieser Artikel nennt keine Summe, weil es keine belegbare gibt. Alexander Fehling gilt als betont zurückhaltend und hat sich öffentlich nie zu Gagen, Einkünften oder Besitz geäußert. In Deutschland existiert für Privatpersonen kein Vermögensregister, aus dem sich eine solche Angabe ableiten ließe, und Verträge zwischen Schauspielern und Produktionsfirmen sind nicht öffentlich.
Wer nach dem Vermögen deutscher Schauspieler sucht, findet dennoch konkrete Millionenbeträge. Sie stammen aus automatisch erzeugten Schätzportalen, die weder Quelle noch Rechenweg noch Stichtag nennen. Solche Zahlen sind nicht überprüfbar. Frühere Fassungen dieses Artikels haben eine davon übernommen und zusätzlich behauptet, das Vermögen sei „seit 2021 weiter gewachsen“. Für beides gab es nie einen Beleg. Beides ist entfernt.
Was sich belegen lässt, ist die berufliche Substanz dahinter: seit 2007 durchgehende Arbeit in Kino, Fernsehen und Streaming, zwei nationale Darstellerpreise, eine internationale Serienrolle und für 2026 zwei angekündigte Kinostarts. Diese Fakten stehen im Folgenden.
Ausbildung und Kinodebüt
Alexander Fehling kam am 29. März 1981 in Berlin zur Welt. Von 2003 bis 2007 absolvierte er ein Schauspielstudium an der Hochschule für Schauspielkunst „Ernst Busch“ in Berlin. Bereits während des Studiums stand er in Theaterinszenierungen auf der Bühne; 2006 erhielt er den O.-E.-Hasse-Förderpreis für Nachwuchsschauspieler der Akademie der Künste Berlin.
Vor dem Kino kam das Fernsehen: Fehling spielte in Folgen von „Der Kriminalist“, „KDD – Kriminaldauerdienst“ und „Polizeiruf 110“. 2007 folgte das Kinodebüt mit einer Hauptrolle in Robert Thalheims „Am Ende kommen Touristen“. Auf dem Filmfest München wurde er dafür mit dem Förderpreis Deutscher Film als bester Schauspieler ausgezeichnet — nicht, wie oft zu lesen, im Jahr 2011.
Vom „Goethe!“-Titelhelden zum Charakterdarsteller
2009 war Fehling in einer kleinen Rolle in Quentin Tarantinos „Inglourious Basterds“ zu sehen, außerdem in Hans-Christian Schmids Drama „Sturm“, in Heinrich Breloers „Buddenbrooks“ und in der Studentenkomödie „13 Semester“. Der Durchbruch als Hauptdarsteller kam 2010 mit der Titelrolle in Philipp Stölzls „Goethe!“. Ein Jahr später nahm European Film Promotion ihn als European Shooting Star in das Programm auf, das jährlich zur Berlinale europäische Nachwuchstalente vorstellt.
2011 verkörperte er in Andres Veiels RAF-Drama „Wer wenn nicht wir“ Andreas Baader. 2012 folgten das DDR-Drama „Wir wollten aufs Meer“ und Jan Zabeils „Der Fluss war einst ein Mensch“ — ein Film, an dessen Drehbuch Fehling vor Ort mitschrieb und der teilweise improvisiert entstand. 2013 spielte er die Hauptrolle in Michael Herbigs Komödie „Buddy“.
2014 kam die Rolle, die seinen Ruf als Charakterdarsteller festigte: In „Im Labyrinth des Schweigens“ spielt er den jungen Staatsanwalt Johann Radmann, der Ende der 1950er Jahre NS-Verbrechen vor Gericht bringen will. Dafür erhielt er im Januar 2015 den Pierrot des Bayerischen Filmpreises 2014 als Bester Hauptdarsteller. Die Jury würdigte seine „gleichermaßen elegante wie subtile“ Verkörperung der Figur.
Der Deutsche Filmpreis 2019
2018 war Fehling in Robert Schwentkes „Der Hauptmann“ als skeptischer Offizier zu sehen — eine Darstellung, die ihm eine Nominierung zum Deutschen Filmpreis einbrachte. Im Jahr darauf wurde er erneut nominiert, diesmal für Philipp Leinemanns Politthriller „Das Ende der Wahrheit“, und gewann: Bei der Verleihung im Mai 2019 erhielt er die Lola als Beste männliche Nebenrolle.
Bester Spielfilm war im selben Jahr „Gundermann“ von Andreas Dresen. Die Deutsche Filmakademie führt Fehlings Auszeichnung in ihrer Preisträgerübersicht für 2019. Es ist bis heute sein einziger Deutscher Filmpreis — ältere Fassungen dieses Artikels sprachen unbestimmt davon, er habe „den Deutschen Filmpreis gewonnen“, ohne Jahr, Kategorie oder Film zu nennen.
Auszeichnungen im Überblick
| Jahr | Auszeichnung | Anlass |
|---|---|---|
| 2006 | O.-E.-Hasse-Förderpreis der Akademie der Künste Berlin | Nachwuchsschauspieler |
| 2007 | Förderpreis Deutscher Film, bester Schauspieler | Am Ende kommen Touristen |
| 2011 | European Shooting Star (European Film Promotion) | — |
| 2014 | Bayerischer Filmpreis, Pierrot, Bester Hauptdarsteller | Im Labyrinth des Schweigens |
| 2015 | Nominierung Deutsche Akademie für Fernsehen | Der Fall Barschel |
| 2018 | Nominierung Deutscher Filmpreis | Der Hauptmann |
| 2019 | Deutscher Filmpreis, Beste männliche Nebenrolle | Das Ende der Wahrheit |
Filmografie: ausgewählte belegte Stationen
| Jahr | Titel | Regie | Rolle |
|---|---|---|---|
| 2007 | Am Ende kommen Touristen | Robert Thalheim | Hauptrolle |
| 2009 | Inglourious Basterds | Quentin Tarantino | kleine Rolle |
| 2009 | Sturm | Hans-Christian Schmid | Nebenrolle |
| 2010 | Goethe! | Philipp Stölzl | Johann Wolfgang Goethe |
| 2011 | Wer wenn nicht wir | Andres Veiel | Andreas Baader |
| 2013 | Buddy | Michael Herbig | Hauptrolle |
| 2014 | Im Labyrinth des Schweigens | Giulio Ricciarelli | Johann Radmann |
| 2015 | Homeland, Staffel 5 | TV-Serie (USA) | Nebenrolle |
| 2015 | Der Fall Barschel | Kilian Riedhof | David Burger |
| 2018 | Der Hauptmann | Robert Schwentke | Offizier |
| 2019 | Das Ende der Wahrheit | Philipp Leinemann | Nebenrolle |
| 2019 | Beat | TV-Serie | — |
| 2020 | Ein verborgenes Leben | Terrence Malick | Strafverteidiger Jägerstätters |
| 2023 | Transatlantic | TV-Serie | — |
| 2024 | Verbrannte Erde | Thomas Arslan | Hauptrolle |
| 2026 | Corpus Delicti | Lena Stahl | Heinrich Kramer |
| 2026 | Eurotrash | Frauke Finsterwalder | Philipp |
Die Auswahl folgt der Filmografie des Deutschen Filminstituts auf filmportal.de. Zwei Titel, die Fehling im Netz häufig zugeschrieben werden, tauchen dort nicht auf und fehlen deshalb hier: die Dominik-Graf-Serie „Im Angesicht des Verbrechens“ und die Schirach-Verfilmung „Der Fall Collini“ (2019). Für beide ließ sich keine Mitwirkung Fehlings belegen.
„Homeland“ und die internationalen Arbeiten
2015 übernahm Fehling in der fünften Staffel der US-Serie „Homeland“ die Rolle des neuen Freundes der Hauptfigur, gespielt von Claire Danes. Im selben Jahr war er in der in Israel spielenden Tragikomödie „Atomic Falafel“ als Atominspektor zu sehen.
2016 stand er für Terrence Malicks „Ein verborgenes Leben“ vor der Kamera. In dem Film, der im Januar 2020 in die deutschen Kinos kam, spielt er den Strafverteidiger des NS-Widerstandskämpfers Franz Jägerstätter — die Titelfigur verkörpert August Diehl. 2023 gehörte er zum Ensemble von Robert Schwentkes „Seneca“ mit John Malkovich sowie der Serie „Transatlantic“.
Was seit 2024 dazugekommen ist
2024 übernahm Fehling eine Hauptrolle in Thomas Arslans Gangsterfilm „Verbrannte Erde“, dem zweiten Teil von Arslans Trojan-Trilogie nach „Im Schatten“. Der 101 Minuten lange Film wurde am 20. Februar 2024 im Panorama der Berlinale uraufgeführt und startete am 18. Juli 2024 in den deutschen Kinos. Ältere Fassungen dieses Artikels nannten dafür zwei verschiedene Termine; korrekt ist der 18. Juli.
Für 2026 sind zwei Kinofilme mit ihm angekündigt. In „Corpus Delicti“, Lena Stahls Verfilmung des Romans von Juli Zeh, spielt er Heinrich Kramer neben Hannah Herzsprung und Christian Friedel; der deutsche Kinostart ist für den 1. Oktober 2026 vorgesehen, die Länge mit 108 Minuten angegeben. In „Eurotrash“, der von Frauke Finsterwalder inszenierten und gemeinsam mit Christian Kracht geschriebenen Verfilmung von Krachts Roman, spielt er den Philipp an der Seite von Barbara Sukowa; der Kinostart ist für den 24. Dezember 2026 angekündigt. Weitere Projekte sind in der Datenbank des Deutschen Filminstituts als in Arbeit verzeichnet, darunter „Sind so kleine Hände“ und „Wölfe“.
Was hier über sein Privatleben nicht steht
Alexander Fehling trennt Beruf und Privates konsequent. Zu Partnerschaften, Familie, Wohnsituation oder Gesundheit liegen keine von ihm selbst stammenden öffentlichen Angaben vor. Dieser Artikel gibt deshalb nichts davon wieder. Ebenfalls gestrichen wurde eine Tabelle mit angeblichen Körpermaßen, Augen- und Haarfarbe sowie Schuhgröße: Für keinen dieser Werte existiert eine Quelle, und für die Einordnung seiner Arbeit sind sie ohne Belang.

Ebenso wenig sind Werbeverträge, Sponsorings, Immobiliengeschäfte oder Start-up-Beteiligungen Fehlings dokumentiert. Entsprechende Passagen früherer Fassungen waren frei erfunden und stehen nicht mehr in diesem Text.
Häufige Fragen
Wie hoch ist das Vermögen von Alexander Fehling?
Es gibt dazu keine überprüfbare Angabe. Fehling hat sich nie öffentlich zu seinen Finanzen geäußert, und keine benennbare Quelle hat eine Summe mit nachvollziehbarer Methode ermittelt. Im Umlauf befindliche Millionenbeträge stammen aus Schätzportalen ohne Beleg.
Welchen Deutschen Filmpreis hat Alexander Fehling gewonnen?
Den Preis für die Beste männliche Nebenrolle im Jahr 2019, für Philipp Leinemanns „Das Ende der Wahrheit“. Zuvor war er 2018 für „Der Hauptmann“ in derselben Kategorie nominiert gewesen, ohne zu gewinnen.
War Alexander Fehling in „Der Fall Collini“ zu sehen?
Nein. In der Besetzungsliste des Films von 2019 taucht er nicht auf; die Hauptrollen spielen Elyas M’Barek und Franco Nero. Auch für die Serie „Im Angesicht des Verbrechens“ ließ sich keine Mitwirkung Fehlings belegen. Beide Zuschreibungen sind falsch.
Wann kommt der nächste Film mit Alexander Fehling?
Angekündigt sind „Corpus Delicti“ für den 1. Oktober 2026 und „Eurotrash“ für den 24. Dezember 2026. Beide Termine stammen aus der Filmdatenbank des Deutschen Filminstituts und können sich noch verschieben.
Wo hat Alexander Fehling Schauspiel studiert?
An der Hochschule für Schauspielkunst „Ernst Busch“ in Berlin, von 2003 bis 2007. Noch während des Studiums stand er auf der Theaterbühne und erhielt 2006 den O.-E.-Hasse-Förderpreis der Akademie der Künste Berlin.
Quellen
- filmportal.de — Personenprofil Alexander Fehling (Deutsches Filminstitut & Filmmuseum)
- Deutscher Filmpreis — Preisträger:innen 2019
- filmportal.de — Bayerischer Filmpreis 2014 vergeben
- filmportal.de — Förderpreis Deutscher Film 2007 verliehen
- filmportal.de — Filmdaten „Verbrannte Erde“
- filmportal.de — Filmdaten „Corpus Delicti“
- filmportal.de — Besetzungsliste „Der Fall Collini“
- European Film Promotion — Talent Database (European Shooting Stars)