Weihnachtsmarkt im Schloss Guteneck

Weihnachtsmarkt im Schloss Guteneck

Kurz beantwortet

Der historische Weihnachtsmarkt auf Schloss Guteneck in der Oberpfalz findet 2026 zum 20. Mal statt, und zwar vom 19. November bis 20. Dezember 2026, jeweils donnerstags bis sonntags. Der Sonntag, 22. November, bleibt als Totensonntag geschlossen. Der Eintritt kostet donnerstags und freitags 9 Euro, samstags und sonntags 10 Euro; Kinder bis einschließlich zwölf Jahre kommen kostenlos hinein.

Das Wichtigste in Kürze

  • Termin 2026: 19. November bis 20. Dezember, donnerstags bis sonntags, geschlossen am Totensonntag (22. November).
  • Öffnungszeiten: donnerstags und freitags 16 bis 20 Uhr, samstags 14 bis 20 Uhr, sonntags 11 bis 20 Uhr.
  • Eintritt: 9 Euro donnerstags und freitags, 10 Euro samstags und sonntags. Kinder bis zwölf Jahre und mittelalterlich Gewandete zahlen nichts.
  • Parken: Busparkplatz kostenfrei, Pkw 2 Euro.
  • Ein Shuttlebus fährt alle 30 Minuten ab Bahnhof Nabburg; eine Fahrt kostet 1 Euro, mit gültiger Bahnfahrkarte oder Bayernticket ist sie frei.
  • Der Veranstalter beziffert das Marktgelände in seiner Presseinformation auf 50.000 Quadratmeter mit 120 Ständen.
  • Der Markt trägt das Qualitätssiegel „Excellent European Christmas Market“.
  • Veranstalter ist die Schloss Guteneck Projekt GmbH, Schloßberg 1, 92543 Guteneck; Schlossherr ist Burkhard Graf Beissel von Gymnich.

Termine und Öffnungszeiten 2026

Der Veranstalter hat die Termine für die Saison 2026 auf seiner Seite veröffentlicht. Der Markt öffnet an fünf verlängerten Wochenenden.

WochenendeTage
1Donnerstag 19. bis Samstag 21. November (Sonntag 22. November geschlossen)
2Donnerstag 26. bis Sonntag 29. November
3Donnerstag 3. bis Sonntag 6. Dezember
4Donnerstag 10. bis Sonntag 13. Dezember
5Donnerstag 17. bis Sonntag 20. Dezember

Die Öffnungszeiten des Marktes lauten donnerstags und freitags 16.00 bis 20.00 Uhr, samstags 14.00 bis 20.00 Uhr und sonntags 11.00 bis 20.00 Uhr. Der Gutsstadl hält dieselben Zeiten. Die SchlossSchänke ist samstags und sonntags von 14.00 bis 22.00 Uhr geöffnet, ausgenommen am 21. und 28. November. Weil der Veranstalter die Zeiten von Jahr zu Jahr anpasst, lohnt vor der Fahrt ein Blick auf die Seite „Weihnachtsmarkt“ von Schloss Guteneck.

Eintrittspreise, Ermäßigungen und Vorverkauf

TicketPreis
Donnerstag und Freitag (ermäßigter Eintritt)9 Euro
Samstag und Sonntag10 Euro
Mit Schwerbehindertenausweis, an allen Markttagen8 Euro
Kinder bis einschließlich 12 Jahrefrei
Mittelalterlich Gewandetefrei
Pkw-Parkplatz2 Euro
Busparkplatzfrei

Freien Eintritt haben nach Angaben des Veranstalters außerdem Einwohnerinnen und Einwohner der Gemeinde Guteneck, im Ausweis eingetragene Begleitpersonen von Menschen mit Schwerbehinderung sowie Busfahrer und Reiseleiter von Gruppen ab 20 Personen. Karten sind an der Tageskasse erhältlich und nicht limitiert; der Veranstalter empfiehlt den Online-Vorverkauf, weil man damit direkt an die Kasse für Online-Tickets gehen kann. Gruppen sollen sich mit Personenzahl und ungefährer Ankunftszeit anmelden.

Kartenzahlung ist weitgehend möglich, an einzelnen Ständen und an den Eintrittskassen aber nur Bargeld. Einen Geldautomaten gibt es auf dem Schlossgelände nicht – der nächste steht in Nabburg.

Anreise, Shuttlebus und Parken

Mit dem Auto erreicht man Guteneck laut Veranstalter über die A 93 und A 6 bis zur Ausfahrt Nabburg, dann weiter Richtung Oberviechtach bis zur Ortschaft Unteraich; nach Ortsende geht es rechts nach Guteneck. Das Schloss ist ausgeschildert.

Während des Weihnachtsmarkts fährt ein Shuttlebus: donnerstags und freitags ab 16.00 Uhr, samstags ab 14.00 Uhr und sonntags von 11.00 bis 19.00 Uhr, alle 30 Minuten ab dem Bahnhof Nabburg und fünf Minuten später ab der Nordgauhalle. Die späteste Rückfahrt ab Schloss Guteneck ist um 20.00 Uhr. Donnerstags und freitags sind zusätzlich kleinere Shuttlebusse durchgehend im Einsatz. Eine einfache Fahrt kostet 1 Euro pro Person, Kinder bis fünf Jahre fahren frei, ebenso Fahrgäste mit gültiger Bahnfahrkarte oder Bayernticket. Hunde dürfen angeleint mit.

An besonders besucherstarken Wochenenden weist der Veranstalter zusätzliche Park-and-ride-Flächen in Nabburg aus, darunter den Bahnhof (Bahnhofstraße 18), die Nordgauhalle (Turnhallenweg 16) und das Freilandmuseum Neusath. Eine feste Gesamtzahl an Stellplätzen nennt der Veranstalter nicht; eine früher hier genannte Zahl war nicht belegbar.

Barrierefreiheit: was der Veranstalter selbst sagt

Diese Angaben stammen wörtlich aus den Häufigen Fragen des Veranstalters und sind wichtig für die Planung: Das Gelände ist grundsätzlich barrierefrei angelegt, jedoch liegt Schloss Guteneck auf einem leichten Hügel, und nur der Hauptweg ist asphaltiert. Alle anderen Wege sind geschottert. Der Veranstalter schreibt, es kommen regelmäßig Besucher mit Rollstuhl oder Rollator, der Aufenthalt sei für viele bewegungseingeschränkte Personen möglich. Eine behindertengerechte Toilette befindet sich in der Toilettenanlage im Nebengebäude des Gutsstadls, der Eingang liegt im Gutsinnenhof.

Reisegruppen mit Senioren können laut Veranstalter in der Zufahrt zum Marktgelände aussteigen; der Bus wird anschließend auf dem ausgeschilderten Busparkplatz abgestellt.

Was auf dem Markt geboten wird

In seiner Presseinformation beziffert Schloss Guteneck den Weihnachtsmarkt auf 50.000 Quadratmeter mit 120 Ständen und nennt mittelalterliches Markttreiben, traditionelle Handwerkskunst, Rittergruppen, einen Weihnachtswald, ein tägliches Programm im Innen- und Außenbereich sowie 800 bis 1.000 beheizte Sitzmöglichkeiten. Die Besucherzahl gibt der Veranstalter dort mit über 30.000 an elf Öffnungstagen an – das ist eine Eigenangabe des Hauses, keine geprüfte Statistik.

Für 2026 kündigt der Veranstalter Live-Musik, ein Kinderprogramm, den Nikolaus und weitere Künstler an. Neu dabei sind laut Ankündigung eine Brotbackstube, Alpakas und eine Eisenbahn für Kinder. Das Schlossgelände wird von Lichtkünstlern der Hochschule Coburg mit energiesparender Technik illuminiert; Christkind, Weihnachtsengel und Weihnachtsmann, ein Streichelzoo und eine lebensgroße Krippe gehören zum festen Bestand. Einkehren kann man in der Schloss-Schänke, der Schlosscafé-Bar, dem Feststadl und dem Pavillon, der als Glühhäusl bekannt ist.

Das Panorama-Café auf dem Schlossberg

Am höchsten Punkt des Schlossbergs betreibt der Veranstalter ein Panorama-Café. Er hebt heiße Getränke und eine Fußbodenheizung hervor und beschreibt es als idealen Ort zum Aufwärmen. Weitergehende Angaben zu Sortiment, Preisen oder Zahlungsarten macht die Veranstalterseite nicht; entsprechende Behauptungen standen früher in diesem Artikel und sind entfernt worden, weil sich dafür keine Quelle finden ließ.

Auszeichnung: Excellent European Christmas Market

Der Weihnachtsmarkt auf Schloss Guteneck wurde mit dem Qualitätssiegel „Excellent European Christmas Market“ ausgezeichnet. Nach Darstellung des Veranstalters ist das ein Award, der bislang drei Schlössern und zwanzig Städten in Europa überreicht wurde; Schloss Guteneck ist Mitglied der Vereinigung, Graf Beissel von Gymnich ist dort Gründungs- und Vorstandsmitglied. Weitere Titel, die diesem Markt in älteren Texten zugeschrieben wurden, ließen sich nicht belegen und stehen deshalb nicht mehr hier.

Schloss Guteneck: Geschichte des Ortes

Das Schloss liegt im bayerischen Landkreis Schwandorf im Oberpfälzer Wald und wird als Burg erstmals in Quellen des 12. Jahrhunderts erwähnt. Die Anlage ist eine Dreiseitanlage auf gotischen Grundmauern; der Wohnflügel mit der Schlosskapelle St. Katharina stammt im Kern aus dem 14. oder 15. Jahrhundert, der zweigeschossige Arkadenhof kam im späten 19. Jahrhundert hinzu. Die ehemalige Brauerei von 1571 wurde 1822 neu errichtet.

JahrBesitzwechsel
1278Die Burg kommt an das Geschlecht derer von und zu Murach.
1299Jordan von Murach ist erstmals amtlich beurkundet.
1576Wolff Albrecht von Murach veräußert Guteneck an die Freiherrn von Kreith.
1894Die kinderlose Reichsgräfin Franziska von Kreith verkauft an ihren Bruder, Graf Franz von Spreti.
1923Graf Spreti verkauft an einen Makler aus Nürnberg.
1937Weiterverkauf an Erbprinz Leopold von Coburg, Sachsen und Gotha.
1961Albrecht Graf Beissel von Gymnich erwirbt Schloss Guteneck.
2001Burkhard Graf Beissel von Gymnich übernimmt den Besitz von seinem Vater.

Häufige Fragen

Wann findet der Weihnachtsmarkt auf Schloss Guteneck 2026 statt?

Vom 19. November bis 20. Dezember 2026, jeweils donnerstags bis sonntags. Am Totensonntag, dem 22. November, bleibt der Markt geschlossen. Es ist die 20. Ausgabe.

Was kostet der Eintritt?

Donnerstags und freitags 9 Euro, samstags und sonntags 10 Euro. Mit Schwerbehindertenausweis gilt an allen Markttagen der ermäßigte Preis von 8 Euro, die eingetragene Begleitperson hat freien Eintritt. Kinder bis einschließlich zwölf Jahre und mittelalterlich Gewandete zahlen nichts.

Ist der Weihnachtsmarkt mit dem Rollstuhl zu befahren?

Der Veranstalter beschreibt das Gelände als grundsätzlich barrierefrei angelegt, weist aber darauf hin, dass das Schloss auf einem leichten Hügel liegt und nur der Hauptweg asphaltiert ist. Alle anderen Wege sind geschottert. Eine behindertengerechte Toilette gibt es im Nebengebäude des Gutsstadls.

Wie komme ich ohne Auto hin?

Mit der Bahn bis Nabburg und von dort mit dem Shuttlebus, der alle 30 Minuten direkt vor dem Bahnhof abfährt. Eine Fahrt kostet 1 Euro; mit gültiger Bahnfahrkarte oder Bayernticket ist sie kostenfrei. Die späteste Rückfahrt ab dem Schloss ist um 20.00 Uhr.

Kann ich mit Karte zahlen?

Weitgehend ja, an manchen Ständen und an den Eintrittskassen aber nur mit Bargeld. Auf dem Schlossgelände gibt es keinen Geldautomaten; der nächste steht in Nabburg.

Wo finde ich verbindliche Termine für die kommende Saison?

Der Veranstalter veröffentlicht Termine, Öffnungszeiten und Preise jeweils auf der Seite „Weihnachtsmarkt“ unter schloss-guteneck.de sowie in den dortigen Häufigen Fragen. Erfahrungsgemäß stehen die Daten für die kommende Saison im Lauf des Sommers dort.

Quellen