Kurz beantwortet
Megan Barton-Hanson, geboren am 6. März 1994 in Southend-on-Sea, wurde 2018 durch die vierte Staffel der ITV2-Show „Love Island“ bekannt, in der sie mit Wes Nelson den vierten Platz belegte. Danach folgten weitere britische Reality-Formate, ein eigener Podcast und die Firma MBH Productions Ltd. Belastbare Zahlen zu ihrem Einkommen oder Vermögen gibt es nicht.
Das Wichtigste in Kürze
- Megan Barton-Hanson wurde am 6. März 1994 in Southend-on-Sea in der Grafschaft Essex geboren.
- Ihre Bekanntheit geht auf die vierte Staffel von „Love Island“ zurück, die vom 4. Juni bis 30. Juli 2018 auf ITV2 lief.
- Sie kam als Nachrückerin in die Villa und erreichte mit Wes Nelson im Finale den vierten Platz.
- Nach der Show trat sie unter anderem bei ITV, ITV2 und BBC Three auf; 2023 gehörte sie zum Cast von „Love Island Games“ beim US-Streamingdienst Peacock.
- Im November 2020 startete sie den Podcast „You Come First“.
- Seit dem 13. August 2018 ist sie Direktorin der britischen Gesellschaft MBH Productions Ltd (Companies House, Nr. 11514061).
- Im Juni 2019 machte sie öffentlich, dass sie bisexuell ist.
- Während und nach ihrer „Love Island“-Teilnahme war sie massiven Online-Anfeindungen ausgesetzt; ihr Instagram-Konto wurde deshalb zeitweise abgeschaltet.
- Eine überprüfbare Quelle für konkrete Einnahme- oder Vermögenssummen existiert nicht.
Wer ist Megan Barton-Hanson?
Megan Leah Barton-Hanson wurde am 6. März 1994 in Southend-on-Sea geboren; ihr Vater arbeitet als Versicherungsmakler. Vor ihrer Fernsehkarriere war sie in mehreren Berufen tätig – unter anderem als Assistentin, in der Modebranche, als Social-Media-Managerin sowie in der Erwachsenenunterhaltung. Diese Vorgeschichte hat sie später selbst öffentlich thematisiert.
Der Name, unter dem sie in britischen Medien geführt wird, lautet Megan Barton-Hanson mit Bindestrich. Dieselbe Schreibweise findet sich im britischen Handelsregister, wo sie als Direktorin ihrer eigenen Gesellschaft eingetragen ist.
„Love Island“ 2018: die vierte Staffel auf ITV2
Die vierte Staffel von „Love Island“ lief vom 4. Juni bis zum 30. Juli 2018 auf ITV2. Gewonnen haben sie Dani Dyer und Jack Fincham. Megan Barton-Hanson zog nicht am ersten Tag ein, sondern kam später als sogenannte Bombshell dazu. Mit Wes Nelson erreichte sie das Finale am 59. Tag und belegte dort den vierten Platz.
Der Hinweis ist wichtig, weil im Netz häufig die fünfte Staffel genannt wird: Belegt ist die vierte Staffel, also der Sommer 2018. Das Paar Barton-Hanson/Nelson blieb nach der Sendung bis Januar 2019 zusammen.
| Jahr | Station |
|---|---|
| 1994 | Geburt am 6. März in Southend-on-Sea, Essex |
| 2018 | Teilnahme an „Love Island“, Staffel 4, ITV2 – vierter Platz im Finale |
| 2018 | Gründung der MBH Productions Ltd am 13. August |
| 2019 | Öffentliches Coming-out als bisexuell im Juni |
| 2020 | Start des Podcasts „You Come First“ im November |
| 2023 | Teilnahme an „Love Island Games“ (Peacock, ab 1. November) |
Fernsehauftritte nach „Love Island“
Nach der Reality-Show war Megan Barton-Hanson in mehreren britischen Formaten zu sehen. Die folgende Übersicht führt nur Auftritte auf, für die sich Sender und Jahr belegen lassen.
| Sendung | Sender / Plattform | Jahr |
|---|---|---|
| Love Island (Staffel 4) | ITV2 | 2018 |
| The All New Monty: Who Bares Wins | ITV | 2019 |
| Hey Tracey! | ITV2 | 2019 |
| Celebs Go Dating | E4 | 2019 |
| Eating with My Ex | BBC Three | – |
| Love Island Games (Staffel 1) | Peacock | 2023 |
Bei „Love Island Games“, dem internationalen Ableger der Marke, schied sie vorzeitig aus. Zu den Gründen liegt keine belastbare Quelle vor, die hier wiedergegeben werden könnte.
Podcast und eigenes Unternehmen
Im November 2020 startete Megan Barton-Hanson den Podcast „You Come First“. Es ist ihr bislang eigenständigstes Medienprojekt außerhalb des Fernsehens.
Nachprüfbar ist außerdem ihre unternehmerische Tätigkeit: Beim britischen Handelsregister Companies House ist die MBH Productions Ltd unter der Nummer 11514061 eingetragen, gegründet am 13. August 2018 und weiterhin aktiv. Als einzige Direktorin ist dort „Barton-Hanson, Megan Leah“ verzeichnet, geboren im März 1994, britische Staatsangehörige. Der Registereintrag ist damit die einzige amtlich hinterlegte wirtschaftliche Angabe zu ihrer Person, die frei einsehbar ist.
Was über ihre Einnahmen belegt ist – und was nicht
Im März 2020 reaktivierte Megan Barton-Hanson ihr Konto bei der Abo-Plattform OnlyFans. Alle Summen, die seither über ihre Einnahmen kursieren – Monatsbeträge, Jahreseinkommen, Plattform-Ranglisten –, gehen entweder auf Selbstauskünfte oder auf britische Boulevardberichte zurück. Keine dieser Zahlen ist von unabhängiger Seite geprüft, und keine lässt sich mit einem veröffentlichten Jahresabschluss abgleichen.
Deshalb steht hier keine Vermögenssumme. Frühere Fassungen dieses Artikels enthielten präzise wirkende Beträge zu Monats- und Jahreseinnahmen sowie eine Vergleichstabelle mit den Einkünften anderer Prominenter. Für keine dieser Zahlen ließ sich eine benennbare Quelle finden; sie wurden ersatzlos gestrichen.

Was sich sagen lässt: Sie hat in Interviews beschrieben, dass die Plattform ihr Werbe- und Fernsehaufträge gekostet hat, und sie hat aus den Einnahmen eine Immobilie in London gekauft. Konkrete Beträge nennt sie dabei nicht.
Online-Anfeindungen nach der Show
Während und nach der „Love Island“-Staffel 2018 wurde Megan Barton-Hanson zur Zielscheibe massiver Online-Anfeindungen. Berichtet sind Beleidigungen, Slut-Shaming und Morddrohungen. Ältere Fotos aus ihrer Jugend wurden ohne ihr Zutun verbreitet und verstärkten die Angriffe zusätzlich. Ihr Instagram-Konto wurde wegen der Flut an Kommentaren zeitweise abgeschaltet; im Oktober 2022 sperrte die Plattform es erneut für 16 Stunden.
Der Fall ist einer von mehreren, an denen in Großbritannien seit 2018 diskutiert wird, welche Fürsorgepflicht Sender gegenüber Reality-Teilnehmerinnen und -Teilnehmern haben. ITV hat die Nachbetreuung für „Love Island“ in den Folgejahren mehrfach überarbeitet.
Öffentliche Selbstauskünfte
Im Juni 2019 machte Megan Barton-Hanson öffentlich, dass sie bisexuell ist. 2023 bildete sie bei „Love Island Games“ mit Kyra Green das zweite gleichgeschlechtliche Paar in der Geschichte des Formats.
Über ihr Privatleben im Übrigen enthält dieser Artikel bewusst keine Angaben. Beziehungsgerüchte, Aussagen über ihren Gesundheitszustand und Beschreibungen ihrer kostenpflichtigen Inhalte lassen sich nicht seriös belegen und gehören nicht in einen Personenartikel.
Häufige Fragen
In welcher „Love Island“-Staffel war Megan Barton-Hanson?
In der vierten Staffel, die vom 4. Juni bis 30. Juli 2018 auf ITV2 lief. Sie zog als Nachrückerin ein und belegte mit Wes Nelson im Finale den vierten Platz. Gewonnen haben Dani Dyer und Jack Fincham.
Wie hoch ist das Vermögen von Megan Barton-Hanson?
Dazu gibt es keine überprüfbare Angabe. Die im Umlauf befindlichen Summen stammen aus Boulevardberichten oder aus Selbstauskünften und sind nicht belegt. Nachprüfbar ist allein, dass sie seit August 2018 Direktorin der MBH Productions Ltd ist.
Welche Firma gehört Megan Barton-Hanson?
Die MBH Productions Ltd, eingetragen beim britischen Handelsregister Companies House unter der Nummer 11514061. Gründungsdatum ist der 13. August 2018, der Status ist aktiv. Als Direktorin ist Megan Leah Barton-Hanson eingetragen.
Was ist über die Anfeindungen gegen sie bekannt?
Sie war während und nach der Staffel 2018 erheblichen Online-Angriffen ausgesetzt, darunter Beleidigungen und Morddrohungen. Ihr Instagram-Konto wurde deswegen zeitweise abgeschaltet. Die Vorfälle haben in Großbritannien die Debatte über die Fürsorgepflicht von Reality-Sendern mit angestoßen.
Hat Megan Barton-Hanson einen Podcast?
Ja. Im November 2020 startete sie den Podcast „You Come First“. Er ist ihr eigenständigstes Medienprojekt neben den Fernsehauftritten.
Quellen
- Wikipedia (englisch): Megan Barton-Hanson – Biografie, Fernsehauftritte, Anfeindungen
- Wikipedia (englisch): Love Island, Staffel 4 (ITV2, 2018) – Sendetermine und Platzierungen
- Companies House: MBH Productions Ltd, Registernummer 11514061
- Companies House: Direktorin der MBH Productions Ltd
- Wikipedia (englisch): Love Island Games (Peacock, ab November 2023)