Rea Garvey Vermögen – Wie reich ist der Musiker?

Rea Garvey Vermögen

Rea Garvey gehört seit über zwei Jahrzehnten zu den erfolgreichsten Rockmusikern in Deutschland. Wer nach seinem Vermögen sucht, findet im Netz Zahlen ohne Quelle. Dieser Artikel nennt stattdessen die prüfbaren Größen: Chartplatzierungen, Gold- und Platin-Auszeichnungen, Fernsehengagements und die aktuellen Veröffentlichungen.

Kurz beantwortet

Eine belegte Vermögenssumme für Rea Garvey gibt es nicht – weder er noch sein Management veröffentlichen Zahlen. Belegt ist seine wirtschaftliche Basis: sieben Soloalben in den deutschen Charts, davon zwei auf Platz 2, dazu sieben Chartalben mit Reamonn, zwölf Gold- und Platin-Auszeichnungen der Musikindustrie und ein fester Coach-Stuhl bei „The Voice of Germany“.

Das Wichtigste in Kürze

  • Die Deutsche Nationalbibliothek führt ihn als Rea Garvey, vollständiger Name Raymond Michael Garvey, Jahrgang 1973, geboren in Tralee in Irland.
  • Seine Band Reamonn ist in der Normdatei mit dem Gründungsjahr 1999 verzeichnet – nicht 1998.
  • Reamonn platzierte sieben Alben und 21 Singles in den Offiziellen Deutschen Charts.
  • Das Album „Reamonn“ von 2008 ist mit dreifach Gold die höchste Auszeichnung der Bandgeschichte.
  • Als Solokünstler hat Garvey sieben Alben in den Charts, „Prisma“ und „Neon“ erreichten jeweils Platz 2.
  • „Can´t Stand The Silence“ und „Pride“ wurden mit Platin ausgezeichnet, „Prisma“ und „Neon“ mit Gold.
  • In den Staffeln 15 (2025) und 16 (2026) von „The Voice of Germany“ sitzt er als Coach auf dem roten Stuhl.
  • Sein jüngstes Chartalbum „Before I Met Supergirl“ stieg im November 2025 auf Platz 19 ein.

Warum hier keine Vermögenssumme steht

Rea Garvey ist kein börsennotiertes Unternehmen und unterliegt keiner Veröffentlichungspflicht. Seine Einnahmen aus Tonträgern, Streaming, Konzerten, Autorenanteilen und Fernsehverträgen sind privat, und weder er noch die auf reagarvey.com als Herausgeberin genannte Jewel Management GmbH legen dazu Zahlen offen. Jede konkrete Euro-Angabe zu seinem Vermögen wäre eine Erfindung.

Belastbar sind dagegen zwei öffentliche Register: die Offiziellen Deutschen Charts, die jede Notierung mit Einstiegsdatum, Höchstposition und Verweildauer festhalten, und die Gold-/Platin-Datenbank des Bundesverbands Musikindustrie, die Verkaufsauszeichnungen mit Jahr, Format und Label ausweist. Beide zusammen ergeben ein belegtes Bild seiner kommerziellen Größenordnung – ohne erfundene Summe.

Wer Rea Garvey ist

Die Gemeinsame Normdatei der Deutschen Nationalbibliothek führt Rea Garvey unter dem vollständigen Namen Raymond Michael Garvey mit dem Geburtsjahr 1973 und dem Geburtsort Tralee in Irland. Als Berufe sind Sänger, Komponist und Gitarrist erfasst, als Genre Rock. Beim Wirkungsort ist Hadamar in Hessen eingetragen; der Datensatz ordnet ihn sowohl Irland als auch Deutschland zu. Ein taggenaues Geburtsdatum ist dort nicht hinterlegt.

Reamonn: sieben Chartalben zwischen 2000 und 2010

Die Normdatei nennt für Reamonn das Gründungsjahr 1999. Der Durchbruch kam im Frühjahr 2000 mit „Supergirl“: Die Single stieg am 10. April 2000 in die deutschen Charts ein, erreichte Platz 4, hielt sich 27 Wochen und wurde noch im selben Jahr mit Gold ausgezeichnet. Nach 2010 verzeichnen die Offiziellen Deutschen Charts keine neuen Reamonn-Veröffentlichungen mehr.

Reamonn-AlbumCharteinstiegHöchstpositionWochenAuszeichnung
Tuesday12.06.2000538Gold (2000)
Dream No. 717.09.2001613
Beautiful Sky09.06.2003365Platin (2004)
Raise Your Hands27.09.2004710
Wish05.05.2006255Platin (2007)
Reamonn21.11.20082433x Gold (2010)
Eleven10.09.2010622Gold (2011)

Neben „Supergirl“ sind drei weitere Reamonn-Singles besonders hoch notiert: „Through The Eyes Of A Child“ erreichte 2008 Platz 6, „Tonight“ 2006 Platz 11 und „Alright“ 2003 Platz 17. Die Zusammenarbeit mit Xavier Naidoo bei „Jeanny“ kam 2001 auf Platz 18, die mit Lucie Silvas bei „The Only Ones“ 2006 auf Platz 23.

Die Soloalben und ihre Chartplatzierungen

Rea Garvey Soloalben

Das Solodebüt „Can´t Stand The Silence“ stieg am 14. Oktober 2011 auf Platz 4 ein und blieb 60 Wochen in den Charts – die längste Verweildauer seiner Solokarriere. Der kommerzielle Höhepunkt nach Chartposition folgte mit „Prisma“ (2015) und „Neon“ (2018), die beide Platz 2 erreichten.

SoloalbumCharteinstiegHöchstpositionWochenAuszeichnung
Can´t Stand The Silence14.10.2011460Platin (2012)
Pride16.05.2014548Platin (2015)
Prisma09.10.2015218Gold (2021)
Neon30.03.2018231Gold (2019)
Hy Brasil27.11.2020715
Halo20.09.202464
Before I Met Supergirl07.11.2025191

Bei den Solosingles steht „Colour Me In“ mit Platz 12 im Jahr 2012 an der Spitze, gefolgt von „Wild Love“ (Platz 18, 2012) und „Can´t Stand The Silence“ (Platz 17, 2011). Belegte Kooperationen sind unter anderem „Let Go“ von Paul van Dyk mit Rea Garvey (Platz 21, 2007), „Is It Love?“ mit Kool Savas (Platz 20, 2018), „The One“ mit VIZE (2021) und „Someone Better“ von Paula Dalla Corte mit Rea Garvey und Samu Haber (Platz 30, 2020).

Die höchsten Single-Notierungen

Über beide Karriereabschnitte hinweg verzeichnen die Offiziellen Deutschen Charts 37 Single-Notierungen mit Beteiligung von Rea Garvey – 21 mit Reamonn, 16 solo oder als Gast. Die folgende Tabelle zeigt die zehn höchsten Platzierungen.

SingleInterpretCharteinstiegPlatz
SupergirlReamonn10.04.20004
Through The Eyes Of A ChildReamonn24.10.20086
TonightReamonn21.07.200611
Colour Me InRea Garvey10.02.201212
Million MilesReamonn27.02.200917
AlrightReamonn22.09.200317
Can´t Stand The SilenceRea Garvey23.09.201117
JeannyReamonn feat. Xavier Naidoo09.07.200118
Wild LoveRea Garvey26.10.201218
Is It Love?Rea Garvey feat. Kool Savas02.02.201820

Gold und Platin: was tatsächlich zertifiziert ist

Die Gold-/Platin-Datenbank des Bundesverbands Musikindustrie führt für Rea Garvey als Solokünstler elf Einträge, alle bei Universal Music Entertainment. Bei den Alben sind es „Can´t Stand The Silence“ (Gold 2012, Platin 2012), „Pride“ (Gold 2015, Platin 2015), „Neon“ (Gold 2019) und „Prisma“ (Gold 2021). Bei den Singles stehen „Wild Love“ (Gold 2013), „Is It Love?“ mit Kool Savas (Gold 2018), „The One“ mit VIZE (Gold 2022) sowie „Kiss Me“ und „Oh My Love“ (beide Gold 2023) in der Datenbank.

Der Verband weist ausdrücklich darauf hin, dass mehrere Auszeichnungen zu einem Werk nicht addiert werden dürfen: Es zählt jeweils die Mindestmenge der höchsten Auszeichnung. Für Reamonn ist das Album „Reamonn“ von 2008 mit dreifach Gold im Jahr 2010 der Spitzenwert, davor stehen Platin für „Wish“ (2007) und für „Beautiful Sky“ (2004).

„The Voice of Germany“ und aktuelle Projekte

Die offizielle Seite der Sendung nennt für Staffel 15 im Jahr 2025 Shirin David, Nico Santos, Rea Garvey sowie Michi Beck und Smudo als Coaches. Für die 16. Staffel 2026 bleibt dieselbe Runde auf ihren Plätzen. Gewinnerin der 15. Staffel war Anne Mosters aus dem Team von Nico Santos.

Musikalisch ist Garvey 2026 weiter aktiv. Auf seiner offiziellen Website steht die Single „Rivers“ von Rea Garvey und Imran im Mittelpunkt, davor erschienen unter anderem „Take This Heart“, „Halo“ und „Somewhere Close To Heaven“ mit Picture This. Für den Jahreswechsel ist die Konzertreihe „Christmas Calling 2026“ angekündigt, mit Terminen ab dem 26. November 2026 in Baden-Baden und weiteren Abenden unter anderem in Leipzig, Berlin, Wien, Zürich, Stuttgart, Düsseldorf, München, Nürnberg, Hamburg und Frankfurt.

Zum Privatleben äußert sich Garvey öffentlich zurückhaltend. Belegbare Angaben zu Familie, Wohnsitz oder Stiftungsengagement liegen aus den hier verwendeten Quellen nicht vor; entsprechende Behauptungen aus früheren Fassungen dieses Artikels wurden entfernt.

Häufige Fragen

Wie hoch ist das Vermögen von Rea Garvey?

Dazu gibt es keine belegte Zahl. Garvey und sein Management veröffentlichen keine Vermögens- oder Einkommensangaben, und es liegt keine benennbare Schätzung eines Wirtschaftsmediums vor. Nachprüfbar sind nur Chartplatzierungen, Verkaufsauszeichnungen und Auftritte.

Wann wurde Reamonn gegründet?

Die Gemeinsame Normdatei der Deutschen Nationalbibliothek nennt 1999 als Gründungsjahr. Die erste Chartnotierung folgte im April 2000 mit „Supergirl“.

Welches Album von Rea Garvey war am erfolgreichsten?

Nach Chartposition „Prisma“ und „Neon“ mit jeweils Platz 2. Nach Verweildauer und Zertifizierung steht „Can´t Stand The Silence“ vorn: 60 Chartwochen und Platin.

Ist Rea Garvey 2026 bei „The Voice of Germany“ dabei?

Ja. Die offizielle Seite der Show führt ihn für die 16. Staffel 2026 gemeinsam mit Shirin David, Nico Santos sowie Michi Beck und Smudo als Coach.

Woher kommt Rea Garvey?

Er wurde 1973 im irischen Tralee geboren und lebt seit vielen Jahren in Deutschland. Die Normdatei der Deutschen Nationalbibliothek führt Hadamar als Wirkungsort und ordnet ihn Irland und Deutschland zu.

Quellen