Den Kern von Milky Chance bilden Clemens Rehbein (Gesang, Gitarre) und Philipp Dausch (Perkussion, MPC, Gesang). Beide legten 2012 an der Jacob-Grimm-Schule in Kassel ihr Abitur ab und gründeten dort die Band. Dazu kamen 2015 Antonio Greger (Gitarre, Mundharmonika) und 2016 Schlagzeuger Sebastian Schmidt. Live ist Milky Chance deshalb seit Jahren kein Duo mehr.
Das Wichtigste in Kürze
- Gegründet wurde Milky Chance 2012 in Kassel von Clemens Rehbein und Philipp Dausch.
- Beide bestanden 2012 das Abitur an der Jacob-Grimm-Schule in Kassel; laut.de nennt für beide den Jahrgang 1992.
- Die englische Wikipedia führt Antonio Greger seit 2015 und Sebastian Schmidt seit 2016 als Bandmitglieder.
- Greger spielte auf dem Album „Blossom“ (2017) bei vier Songs die Mundharmonika ein, ist also auch im Studio zu hören.
- Sebastian Schmidt stieß zum Start der Blossom-Europatour im Februar 2017 in London als Live-Drummer dazu.
- „Stolen Dance“ wurde am 14. Juli 2012 bei YouTube hochgeladen und ab April 2013 zum viralen Hit; die Single erschien am 5. April 2013 auf dem eigenen Label Lichtdicht Records.
- Das Debütalbum „Sadnecessary“ erschien am 31. Mai 2013 – nicht 2014 – und erreichte Platz 14 in Deutschland sowie Platz 17 der Billboard 200.
- Bis 2026 gibt es vier Studioalben: „Sadnecessary“ (2013), „Blossom“ (2017), „Mind the Moon“ (2019) und „Living in a Haze“ (2023), dazu die Mixtape-Reihe „Trip Tape“ (2021, 2022, 2025).
- Ein Album mit dem Titel „Sad Sundays“ gibt es nicht – weder Wikipedia noch laut.de noch die Bandseite führen einen solchen Titel.
Wer gehört zu Milky Chance?
Milky Chance wird oft als Duo beschrieben, und das stimmt für den Gründungskern auch. Clemens Rehbein singt, spielt Gitarre und schreibt die Songs. Philipp Dausch steuert Perkussion, den MPC-Sampler und Begleitgesang bei; die englische Wikipedia führt bei ihm zusätzlich Gitarre und Bass.
Wer die Band in den vergangenen zehn Jahren live gesehen hat, hat allerdings mehr als zwei Personen auf der Bühne erlebt. Antonio Greger und Sebastian Schmidt sind keine wechselnden Tour-Aushilfen, sondern seit Jahren dieselben Musiker.

| Name | Rolle | Dabei seit |
|---|---|---|
| Clemens Rehbein | Gesang, Gitarre, Songwriting | 2012 (Gründung) |
| Philipp Dausch | Perkussion, MPC, Begleitgesang | 2012 (Gründung) |
| Antonio Greger | Gitarre, Mundharmonika, Bass | 2015 |
| Sebastian Schmidt | Schlagzeug, Perkussion | 2016 |
Sind Antonio Greger und Sebastian Schmidt feste Bandmitglieder?
Hier weichen die Quellen voneinander ab, und das gehört offen gesagt. Die englische Wikipedia listet beide gleichrangig neben Rehbein und Dausch als Mitglieder, Greger seit 2015, Schmidt seit 2016. Die deutsche Wikipedia beschreibt sie dagegen als Live-Unterstützung und nicht als Bandmitglieder im engeren Sinn.
Unstrittig ist die Dauer der Zusammenarbeit. Sebastian Schmidt stieg im Februar 2017 zum Auftakt der Blossom-Europatour in London als Drummer ein und ist seither dabei. Antonio Greger ist nicht nur auf der Bühne präsent: Auf „Blossom“ spielte er bei vier Songs die Mundharmonika ein. Die Formulierung, Milky Chance nutze lediglich Gastmusiker für einzelne Touren, trifft die Lage also nicht.
Die offizielle Bandseite milkychance.net nennt derzeit keine Besetzungsliste. Eine förmliche Aussage der Band dazu, wer als Mitglied gilt und wer nicht, liegt nicht vor.
Woher kommen Clemens Rehbein und Philipp Dausch?
Belegt ist der Bezug zu Kassel über die Schule: Beide machten 2012 an der Jacob-Grimm-Schule in Kassel Abitur, dort lernten sie sich kennen, und dort gründeten sie im selben Jahr die Band. Die ersten Aufnahmen entstanden im Keller von Clemens Rehbein.
Ob beide auch in Kassel geboren wurden, ist dagegen nicht belegt. Weder die deutsche noch die englische Wikipedia nennen einen Geburtsort, und die Band hat sich dazu nicht öffentlich geäußert. Verlässlich sagen lässt sich nur: Milky Chance ist eine Band aus Kassel, Hessen.
Wie alt sind die Mitglieder von Milky Chance?
laut.de gibt für Clemens Rehbein und Philipp Dausch übereinstimmend das Geburtsjahr 1992 an. Das passt zum Abitur 2012. Damit werden beide im Lauf des Jahres 2026 34 Jahre alt.
Exakte Geburtsdaten kursieren im Netz in mehreren Varianten, sind aber in keiner der hier geprüften Quellen belegt. Wir nennen deshalb nur das Geburtsjahr. Zum Zeitpunkt des Durchbruchs im Frühjahr 2013 waren die beiden rund 20 Jahre alt und hatten das Abitur knapp ein Jahr hinter sich.
Wie kam der Durchbruch mit „Stolen Dance“ zustande?
„Stolen Dance“ landete am 14. Juli 2012 auf YouTube und blieb zunächst weitgehend unbeachtet. Ab dem 4. April 2013 schnellten die Abrufzahlen nach oben. Einen Tag später, am 5. April 2013, erschien der Song als Single – auf Lichtdicht Records, dem Label, das die Band eigens gegründet hatte, nachdem das Video mehrere Hunderttausend Aufrufe erreicht hatte.
Der Song erreichte Platz 1 unter anderem in Deutschland, Österreich, der Schweiz, Frankreich, Belgien, Luxemburg, Polen, Tschechien und Ungarn. Die deutsche Wikipedia zählte im November 2024 über 974 Millionen YouTube-Aufrufe für das Video.
Welche Alben hat Milky Chance veröffentlicht?
Vier Studioalben und drei Mixtapes – mehr ist es bis August 2026 nicht. Die Diskografie wird häufig falsch wiedergegeben, vor allem beim Debütjahr und bei einem angeblichen Album „Sad Sundays“, das in keiner Quelle auftaucht.
| Jahr | Titel | Art | Anmerkung |
|---|---|---|---|
| 2013 | Sadnecessary | Studioalbum | Debüt, 31. Mai 2013, DE Platz 14, US Platz 17 |
| 2017 | Blossom | Studioalbum | 17. März 2017, DE Platz 2 |
| 2019 | Mind the Moon | Studioalbum | 15. November 2019, DE Platz 2 |
| 2021 | Trip Tape | Mixtape | 3. November 2021, Covers, Demos, Remixe |
| 2022 | Trip Tape II | Mixtape | 5. Oktober 2022 |
| 2023 | Living in a Haze | Studioalbum | 9. Juni 2023, DE Platz 2 |
| 2025 | Trip Tape III | Mixtape | 10. September 2025 |
Dazu kommen die EP „Heat“ (2013) und eine Akustikfassung von „Sadnecessary“ (2022). „Mind the Moon“ nahm die Band im norwegischen Ålesund auf, „Living in a Haze“ enthält Gastbeiträge von Fatoumata Diawara und Charlotte Cardin.
Was macht Milky Chance 2026?
Die jüngste belegte Veröffentlichung ist das Mixtape „Trip Tape III“ vom 10. September 2025. Auf der offiziellen Seite milkychance.net steht bei den Tourdaten derzeit der Hinweis, dass neue Termine folgen; ein Album für 2026 ist dort nicht angekündigt. Als aktuelles Album führt die Band weiterhin „Living in a Haze“.
Neben der Musik betreibt die Band unter dem Namen „Milky Change“ eine eigene Umwelt-Initiative. Die Releases laufen inzwischen über das Label Muggelig Records.
Häufige Fragen
Wie viele Mitglieder hat Milky Chance?
Der Gründungskern besteht aus zwei Personen, Clemens Rehbein und Philipp Dausch. Die englische Wikipedia führt darüber hinaus Antonio Greger (seit 2015) und Sebastian Schmidt (seit 2016) als Mitglieder, die deutsche Wikipedia als Live-Musiker. Auf der Bühne sind es seit 2017 vier Musiker.
Hat Milky Chance einen Schlagzeuger?
Ja. Sebastian Schmidt spielt seit Februar 2017 durchgehend Schlagzeug für die Band, eingestiegen ist er zum Beginn der Blossom-Europatour in London. Philipp Dausch verantwortet daneben Perkussion und die Samples am MPC.
Wann erschien das Debütalbum von Milky Chance?
„Sadnecessary“ erschien am 31. Mai 2013 über das bandeigene Label Lichtdicht Records, nicht 2014. In den USA kam es im Oktober 2014 heraus, was die verbreitete falsche Jahresangabe erklären dürfte. In Deutschland erreichte es Platz 14, in den USA Platz 17 der Billboard 200.
Gibt es ein Milky-Chance-Album namens „Sad Sundays“?
Nein. Weder die deutsche und englische Wikipedia noch die Albumübersicht von laut.de noch die offizielle Bandseite kennen einen solchen Titel. Zwischen „Mind the Moon“ (2019) und „Living in a Haze“ (2023) liegen das Mixtape „Trip Tape“ (2021) und „Trip Tape II“ (2022).
Wo wurden Clemens Rehbein und Philipp Dausch geboren?
Dazu gibt es keine belegte Angabe. Gesichert ist nur, dass beide 2012 an der Jacob-Grimm-Schule in Kassel Abitur machten und die Band dort gründeten. Einen Geburtsort nennt keine der geprüften Quellen.
Haben die Mitglieder Soloalben veröffentlicht?
In den geprüften Quellen ist kein Soloalbum von Clemens Rehbein oder Philipp Dausch verzeichnet. Beide veröffentlichen ihre Musik unter dem Bandnamen. Die Mixtape-Reihe „Trip Tape“ sammelt Coverversionen, Demos und Remixe und dient dem Duo als Ventil für Material außerhalb der Studioalben.
Quellen
- https://de.wikipedia.org/wiki/Milky_Chance
- https://en.wikipedia.org/wiki/Milky_Chance
- https://www.laut.de/Milky-Chance
- https://www.laut.de/Milky-Chance/Alben
- https://en.wikipedia.org/wiki/Milky_Chance_discography
- https://milkychance.net/